![]() Entwicklungspolitik
Deutsche Entwicklungspolitik als Baustein einer globalen Struktur- und Friedenspolitik will dazu beitragen, die Lebensbedingungen in den Partnerländern zu verbessern. Die Bundesregierung engagiert sich in enger Zusammenarbeit mit der internationalen Staatengemeinschaft für die Bekämpfung der Armut, für Frieden und Demokratie, für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung und für den Erhalt der Umwelt. Zentrale Elemente sind die Stärkung guter Regierungsführung, der Eigenverantwortung und der Selbsthilfekräfte in den Partnerländern. Die Leitlinien und Konzepte entwickelt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Mit rund 60 Partnerländern arbeitet das BMZ zusammen. Eine Schwerpunktregion ist Afrika, aber auch mit Ländern in Asien, Südosteuropa und Lateinamerika wird eng zusammengearbeitet.
Deutschland bekennt sich zu den Verpflichtungen der Millenniumserklärung, dem Monterrey-Konsensus und dem Aktionsplan von Johannesburg. Ab 2010 sollen daher mindestens 0,51 Prozent, bis 2015 sogar 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit aufgebracht werden. 2008 lag der Anteil der öffentlichen Entwicklungshilfe Deutschlands am BNE mit 9,7 Milliarden Euro bei 0,38 Prozent. Mit der Erhöhung des BMZ-Etats 2009 um gut 13 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro und der Festlegung weiterer Erhöhungen bis 2012 will die Bundesregierung die fristgerechte Umsetzung dieses Ziels erreichen. | ||||