[A-D] E-G H-J K-N O-S T-Z - Abgeordnete
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden. Ein Ausschluss oder Austritt aus einer Partei hat daher keine Auswirkungen auf das Mandat. In der Praxis spielt aber die Parteizugehörigkeit die entscheidende Rolle, denn die Abgeordneten einer gleichen Partei schließen sich, sofern sie eine Mindestzahl an Sitzen errungen haben, zu Fraktionen zusammen und prägen dadurch das parlamentarische Geschehen.
- Alexander von Humboldt-Stiftung
Die 1860 gegründete Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) fördert heute Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern. Sie ermöglicht jährlich über 1900 internationalen Forschern einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland und pflegt ein Netzwerk von weltweit rund 23000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern – unter ihnen 43 Nobelpreisträger.
- Alleinerziehende
In 1,6 Millionen Familien, in denen nur ein Elternteil die Kinder erzieht, sind dies in rund 90 Prozent der Fälle die Mütter. Viele von ihnen sind nicht berufstätig oder in Teilzeit beschäftigt. Auch um ihnen die Berufsausübung zu erleichtern, sollen die Ganztagsbetreuung für Kinder und die Betreuungsmöglichkeiten für Unter-3-Jährige weiter verbessert werden.
- Arbeitslosenversicherung
Arbeitslose haben in Deutschland Anspruch auf Unterstützung. Wer arbeitslos ist und in den letzten zwei Jahren mindestens zwölf Monate lang Beiträge in die gesetzliche Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, dem steht Arbeitslosengeld zu (60 bis 67 Prozent des letzten Nettolohns). Das Arbeitslosengeld wird aus den Beiträgen finanziert, die je zur Hälfte Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufbringen. Die Bezugshöchstdauer beträgt sechs bis 24 Monate. Danach kann eine Grundsicherung für Arbeitsuchende („Arbeitslosengeld II“) beantragt werden, die sich nach der Bedürftigkeit bemisst. In der Wirtschaftskrise hat sich das aus Steuern finanzierte Kurzarbeitergeld bewährt. Es ermöglicht Unternehmen bei schwieriger Wirtschaftslage Kündigungen zu vermeiden.
- Außenpolitik
Das vorrangige Ziel der deutschen Außenpolitik ist der Erhalt von Frieden und Sicherheit in der Welt. Der erweiterte Sicherheitsbegriff umfasst neben Fragen der Konfliktprävention, Verteidigung, Abrüstung und der Rüstungskontrolle auch menschenrechtliche, wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte. Dazu gehören der Einsatz für Menschenrechte weltweit, eine Weltwirtschaft mit Chancen für alle, grenzüberschreitender Umweltschutz und ein offener Dialog zwischen den Kulturen. Die auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ist ein integraler Bestandteil der deutschen Außenpolitik. Ihre praktische Umsetzung übernehmen größtenteils Mittlerorganisationen wie das Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Alexander von Humboldt-Stiftung, das Institut für Auslandsbeziehungen und die Deutsche UNESCO-Kommission
- Autoren
Zu dem Text beigetragen haben die Redakteurinnen und Redakteure von 3sat-Kulturzeit Armin Conrad, Dr. Gudula Moritz, Stefan Müller und Dr. Monika Sandhack sowie die Kulturjournalisten Dr. Eva Hassel-von Pock und Dr. Rainer M. Schaper. Matthias Bischoff, Lektor aus Frankfurt, ist Autor der Kapitel Literatur und Theater.
- Bachelor und Master
In der Praxis finden sich gegenwärtig teilweise noch alte und neue Studiengänge und -abschlüsse nebeneinander. 2009 wurden an deutschen Hochschulen mehr als 9500 Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten, so dass mehr als drei Viertel der Studiengänge mittlerweile auf die neue Struktur umgestellt wurden.
- Baden-Württemberg
Hauptstadt: Stuttgart Einwohner: 10 745 000 Fläche in km²: 35 751 BIP in Mrd. Euro: 361,75 www.baden-wuerttemberg.de
- Bauhaus
Das Bauhaus (1919–1933) gilt als die berühmteste Kunst-, Design- und Architekturschule der Klassischen Moderne. Gegründet von Walter Gropius hatte es seinen Sitz in Weimar, später in Dessau. Die Bauhaus-Künstler und -Architekten schufen eine neue, klare und zeitgemäße Formensprache, die vielfach bis heute nachwirkt. Zu den bekanntesten Bauhaus-Vertretern gehören Ludwig Mies van der Rohe, Lyonel Feininger, Oskar Schlemmer und Sophie Taeuber-Arp.
- Bayern
Hauptstadt: München Einwohner: 12 510 000 Fläche in km²: 70 550 BIP in Mrd. Euro: 442,39 www.bayern.de
- Beliebte Internetseiten
Zu den am häufigsten aufgerufenen Internetseiten redaktioneller Anbieter in Deutschland gehören Spiegel Online, bild.de, und Kicker Online (gemessen an IVW-geprüften Visits). Insgesamt die meisten Besucher verzeichneten 2009 die Seiten T-Online Content, MSN und Yahoo, gefolgt von der Studentenplattform StudiVZ.
- Berlin
Hauptstadt: Berlin Einwohner: 3 443 000 Fläche in km²: 892 BIP in Mrd. Euro: 94,72 www.berlin.de
- Berlin der „Goldenen Zwanziger“
Die Phase wirtschaftlicher Aufwärtsentwicklung und politischer Beruhigung führte von 1924–1929 zu einer kurzen intensiven Blütezeit, die am ausgeprägtesten in der Reichshauptstadt Berlin zu spüren war. Die Metropole entwickelte sich zu einem der kulturellen und wissenschaftlichen Mittelpunkte Europas. Technischer Fortschritt und künstlerische Experimentierfreudigkeit in Architektur, Theater, Literatur und Film beflügelten das Lebensgefühl. Mit der Weltwirtschaftskrise von 1929 zeichnete sich das Ende der „Goldenen Zwanziger“ und der Niedergang der Weimarer Republik ab.
- Berliner Theatertreffen
Das Berliner Theatertreffen, eine Veranstaltung der Berliner Festspiele, ist das bedeutendste deutsche Theaterfestival. Seit 1964 zeigt es jedes Jahr im Mai die zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ der Saison, die zuvor von einer Kritikerjury aus rund 400 Aufführungen ausgewählt wurden. Zusätzlich bietet das Theatertreffen eine Plattform für Nachwuchsautoren, die ihre neuen Arbeiten auf einem „Stückemarkt“ präsentieren können.
- Bologna-Prozess
Gemeinsam mit seinen europäischen Nachbarn hat sich Deutschland 1999 in Bologna das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Ergebnis der Reform ist die Umstellung der Studiengänge auf das zweistufige Bachelor-/Master-Studiensystem und die Einführung von Leistungspunkten nach einem europaweit anerkannten System.
- Brandenburg
Hauptstadt: Potsdam Einwohner: 2 512 000 Fläche in km²: 29 482 BIP in Mrd. Euro: 55,82 www.brandenburg.de
- Bremen
Hauptstadt: Bremen Einwohner: 662 000 Fläche in km²: 404 BIP in Mrd. Euro: 27,73 www.bremen.de
- Buchmarkt
Die Buch- und Lesekultur hat in Deutschland nach wie vor einen hohen Stellenwert. Der deutsche Buchmarkt erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von rund 9,6 Milliarden Euro. Große Steigerungsraten erzielt vor allem der Online-Buchhandel. Der geschätzte Internet-Umsatz lag 2008 mit einer Steigerung von 20 Prozent zum Rekordvorjahr bei mehr als 1 Milliarde Euro. Es gibt mehr als 4000 Buchläden und 8800 öffentliche Bibliotheken. Die großen Verlagsstädte sind München, Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart, Köln und Hamburg.
- Bundeskanzler
Der Bundeskanzler wird vom Bundestag auf Vorschlag des Bundespräsidenten gewählt. Er schlägt dem Bundespräsidenten die Ernennung und Entlassung der Ministerinnen und Minister vor. Der Bundeskanzler leitet die Bundesregierung nach einer vom Bundespräsidenten genehmigten Geschäftsordnung. Er trägt die Regierungsverantwortung gegenüber dem Bundestag und besitzt im Verteidigungsfall die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte.
- Bundesregierung
Bundeskanzler und Bundesminister bilden die Bundesregierung, das Kabinett. Neben der Richtlinienkompetenz des Kanzlers gilt das Ressortprinzip, nach dem die Minister ihren Bereich im Rahmen dieser Richtlinien eigenständig leiten, sowie das Kollegialprinzip, nach dem die Bundesregierung mit Mehrheitsbeschluss über Streitfragen entscheidet. Die Geschäfte leitet der Kanzler.
- Bundesstaat
Die Bundesrepublik Deutschland besteht aus 16 Bundesländern. Die Staatsgewalt ist zwischen dem Gesamtstaat, dem Bund, und den Bundesländern aufgeteilt. Diese verfügen über eigenständige, wenn auch beschränkte Staatsgewalt.
- Bundesverfassungsgericht
Es hat seinen Sitz in Karlsruhe und besteht aus zwei Senaten mit je acht Richtern, die je zur Hälfte vom Bundestag und vom Bundesrat gewählt werden. Die Amtszeit beträgt zwölf Jahre. Eine Wiederwahl ist nicht möglich.
- Cluster
Wenn sich eine kritische Masse von Firmen in räumlicher Nähe zueinander befindet, spricht man von einem Cluster. Cluster sind Netzwerke von Produzenten, Zulieferern und Forschungseinrichtungen, die entlang einer Wertschöpfungskette gebildet werden. Vor allem mit Blick auf die Zukunftstechnologien gelten Cluster als Innovationsmotoren. Erfolgreiche Cluster sind zum Beispiel die Automobilindustrie in Baden-Württemberg, die Konzentration von Firmen im Bereich der Medizintechnik in Tuttlingen, die „Chip-Region“ um Dresden oder das Biotechnologie- Cluster in der Region Berlin- Brandenburg, das sich als führender Life-Science-Standort in Deutschland versteht.
- DAAD
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist eine gemeinsame Einrichtung der deutschen Hochschulen. Er hat die Aufgabe, die Hochschul- beziehungen mit dem Ausland vor allem durch den Austausch von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissen- schaftlern zu fördern. Seine Programme sind in der Regel offen für alle Fachrichtungen und alle Länder und kommen Ausländern wie Deutschen gleichermaßen zugute. Der DAAD unterhält ein weltweites Netzwerk von Büros, Dozenten und Alumni- Vereinigungen und bietet Informationen und Beratung vor Ort.
- DDR
Die Deutsche Demokratische Republik wurde 1949 in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und dem Ostsektor Berlins gegründet und bestand bis zum 2. Oktober 1990. Sie war Teil des unter der Hegemonie der Sowjetunion stehenden Ostblocks. Beim Volksaufstand von 1953 kam es landesweit zu Demonstrationen, die mit Hilfe der DDR-Volkspolizei vom sowjetischen Militär gewaltsam niedergeschlagen wurden.
- Demoskopie – wie die Deutschen die Einheit sehen
Der Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2009 konstatiert trotz erheblicher Fortschritte nach wie vor Unterschiede in der gegenseitigen Wahrnehmung zwischen West- und Ostdeutschen. Dies bezieht sich etwa auf die gegenseitige Anerkennung von Leistungen oder das in Ostdeutschland bei vielen Menschen vorhandene Gefühl der Benachteiligung, das sich sowohl auf ihre finanzielle Situation als auch grundsätzlich auf ihre gesellschaftliche Stellung bezieht. Noch immer empfinden sich viele Ostdeutsche und Westdeutsche gegenseitig als fremd. Auch in empirischen Umfragen werden solche Unterschiede in der Wahrnehmung der gesellschaftlichen Realität weiterhin deutlich.
- Deutsche Bands
Zu den erfolgreichen „Auslandsexporten“
deutscher Rock- und
Popmusik gehören: Scooter,
Seeed, Nena, Kraftwerk, Rammstein,
Tokio Hotel, Juli und Mia.
- Deutsche Einheit
Die Maueröffnung 1989 ermöglichte die Wiedervereinigung, wie sie 1949 als Verfassungsziel der Bundesrepublik Deutschland in der Präambel des Grundgesetzes festgeschrieben wurde. Doch zur Auflösung des Status quo der beiden deutschen Staaten war neben der friedlichen Revolution vor allem die Bereitschaft der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs entscheidend, durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag den Weg für die Wiedervereinigung frei zu machen.
- Deutsche Forschungsgemeinschaft
Die DFG ist die zentrale Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft und der wichtigste Forschungsfinanzier. Sie unterstützt Forschungsvorhaben, wobei die Mittel überwiegend in den Hochschulbereich fließen. Zusätzlich fördert sie die Zusammenarbeit zwischen den Forschern und berät Parlamente und Behörden.
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Als weltweit tätiges Bundesunternehmen
unterstützt die
GIZ die Bundesregierung bei
der Verwirklichung ihrer entwicklungspolitischen
Ziele. Sie
berät Entwicklungsländer zum
Beispiel, wie sie ihre Wasserressourcen
gerecht und nachhaltig
bewirtschaften können,
begleitet Reformen in der
Wasserbewirtschaftung und
unterstützt grenzüberschreitende
Wasserkooperationen.
- Deutsche Küche
Es gibt keine einheitliche „deut-sche Küche“, aber viele regionale Spezialitäten von Kieler Sprotten bis zur Weißwurst mit süßem Senf aus München. Die regionale Küche spielt auch bei Deutschlands Gourmetköchen eine große Rolle. Mehr als 200 deutsche Restaurants hat der Gastroführer Guide Michelin 2010 mit seinen begehrten Sternen ausgezeichnet. Nach Frankreich verzeichnet Deutschland die meisten Drei-Sterne-Restaurants. Die führenden Gourmetstädte sind Berlin und Hamburg. Zu den deutschen Top-Köchen gehören Harald Wohlfahrt und Dieter Müller. Seit 2009 ist die Deutsche Juliane Caspar als erste Frau und erste Ausländerin Chefredakteurin des französischen Guide Michelin.
- Deutsche Weinanbaugebiete
- Ahr - Baden - Franken - Hessische Bergstraße - Mittelrhein - Mosel-Saar-Ruwer - Nahe - Pfalz - Rheingau - Rheinhessen - Saale-Unstrut - Sachsen - Württemberg
- Deutsche Zentrale für Tourismus
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Sitz in Frankfurt am Main. Über sechs Regionalmanagements und 29 Auslandsvertretungen und Vertriebsagenturen plant, koordiniert und realisiert die Tourismusorganisation ihre internationalen Marketing- und Vertriebsaktivitäten.
- Deutscher Bund
Der lose Zusammenschluss der souveränen deutschen Staaten und freien Städte wurde 1815 auf dem Wiener Kongress gebildet. Dem Bund gehörten zunächst 41, am Schluss 33 Mitglieder an. Zweck der Konföderation war vor allem die innere und äußere Sicherheit all ihrer Mitglieder. Der Bund hatte nur ein einziges Organ: die Bundesversammlung mit Sitz in Frankfurt am Main. Der sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verschärfende österreichisch-preußische Gegensatz führte zum Ende des Deutschen Bundes. 1866 wurde er aufgelöst.
- Deutscher Filmpreis
Herzstück der kulturellen Filmförderung des Bundes ist der Deutsche Filmpreis, der schon seit 1951 für Spitzenleistungen der nationalen Filmproduktion verliehen wird. Florian Gallenberger, Kurzfilm-Oscar-Preisträger des Jahres 2001, holte sich 2009 mit der Verfilmung des Weltkriegsdramas „John Rabe“ die begehrte Auszeichnung „bester Spielfilm in Gold“.
- Deutsches Kino
Die nationalen Produktionen haben in jüngster Zeit an der deutschen Kinokasse deutlich zugelegt. Es gibt wieder Stars, für die das Publikum ins Kino geht: Til Schweiger, Alexandra Maria Lara, Martina Gedeck, Julia Jentsch, Daniel Brühl und Moritz Bleibtreu. Das gestiegene Selbstbewusstsein der Branche spiegelt sich in der 2003 gegründeten Deutschen Filmakademie wider, die jährlich den deutschen Filmpreis verleiht – die Lola. Auch international verbucht der junge deutsche Film Erfolge: Der zweite Oscar für einen deutschen Spielfilm seit Caroline Links Auszeichnung 2003 ging 2007 an Florian Henckel von Donnersmarck für „Das Leben der Anderen“. 2009 holte Jochen Alexander Freydank für „Spielzeugland“ als besten Kurzfilm die Trophäe.
- documenta
Die documenta in Kassel ist die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Auf Initiative des Malers Arnold Bode gegründet, öffnete sie 1955 zum ersten Mal ihre Tore. Die alle fünf Jahre für die Dauer von 100 Tagen veranstaltete Ausstellung wurde rasch zu einem Welterfolg. Die documenta 13 wird 2012 stattfinden.
- Drittes Reich
Als so genanntes „Drittes Reich“ werden die zwölf Jahre nationalsozialistischer Herrschaft von 1933 bis 1945 bezeichnet. Sie begann mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 und endete mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 7. Mai 1945. Das „Dritte Reich“ ist Synonym für die hemmungslose Propaganda rassistischer und antisemitischer Ideologie, die Gleichschaltung politischer und gesellschaftlicher Organisationen, die ideologische Durchdringung des öffentlichen Lebens, den Terror gegen Juden und Andersdenkende, für euphorische Massenunterstützung und industrialisierte Massenmorde, Expansionsgelüste sowie die Anzettelung des Zweiten Weltkrieges.
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