Außenwirtschaftspolitik



Außenwirtschaftspolitik – Standortmarketing und Türöffner

Zum Erfolg der deutschen Wirtschaft auf den internationalen Märkten hat das deutsche Modell der Außenwirtschaftsförderung beigetragen. Es beruht auf drei Säulen, die von Staat und Wirtschaft gemeinsam getragen werden. Die 229 Auslandsvertretungen (Botschaften und Konsulate), die 120 Auslandshandelskammern (AHKs), Delegationen und Repräsentanzen der deutschen Wirtschaft in 80 Ländern sowie die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing GTaI – German Trade and Invest – sind auf den wichtigsten Exportmärkten der Welt präsent. Sie unterstützen die Unternehmen dabei, Auslandsmärkte zu erschließen, und wirken darauf hin, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den deutschen Botschaften und Generalkonsulaten sowie im Auswärtigen Amt in Berlin verstehen sich dabei als politische Begleiter und Türöffner, Netzwerker und Berater. So stellen sie zum Beispiel Kontakte zu Entscheidern aus Politik und Wirtschaft im Ausland her.

 

Die Auslandshandelskammern sind freiwillige Zusammenschlüsse von Unternehmen aus Deutschland und einem Partnerland mit Sitz in diesem Partnerland. Sie haben weltweit 40000 Mitgliedsunternehmen. Die GTaI, 2009 hervorgegangen aus der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) und der für die Anwerbung ausländischer Investoren zuständigen Gesellschaft Invest in Germany, stellt Wirtschaftsinformationen für inländische und ausländische Unternehmen zur Verfügung.