Wegmarken

Wegmarken

1957

Der europäische Einigungsprozess beginnt. Mit den Römischen Verträgen gründen Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).
picture-alliance/dpa

1979

Die Europäer gehen gemeinsam zur Wahl. Erstmals werden die Abgeordneten des in Straßburg und Brüssel tagenden Europa­parlaments direkt gewählt. Zuvor waren sie von den nationalen Parlamenten entsandt worden.
DB Rehm/dpa

1993

Europas Einigung wird für die Bürger erlebbar. Im luxemburgischen Schengen vereinbaren Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten das Ende der internen Grenzkontrollen. Weitere Staaten folgen.
Romain Fellens/dpa

2002

Europa gibt sich eine Währung. In zunächst zwölf Ländern der EU wird der Euro als Bargeld eingeführt; als Buchgeld gibt es ihn schon seit 1999. Sitz der neu etablierten Europäischen Zentralbank (EZB) ist Frankfurt.
Stephanie Pilick/dpa

2004

Am 1. Mai treten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Ungarn sowie Malta und Zypern der EU bei. Drei Jahre später folgen 
Bulgarien und Rumänien, 2013 Kroatien.
epa CTK Volfik/dpa

2009

Die EU tritt in der Welt gemeinsam auf. Mit dem Lissabon-
Vertrag schafft die EU das Amt des Hohen Vertreters für Außen- und Sicherheitspolitik. Auch ein Europäischer Auswärtiger Dienst (EAD) wird eingerichtet.
epa Crawley/dpa