Wegmarken

Etappen der Deutschen Geschichte

800

Karl der Große, der Herrscher des Fränkischen Reiches wird von Papst Leo III. zum Römischen Kaiser gekrönt. Später wird der Karolinger, der 814 in Aachen stirbt, zum „Vater Europas“ erklärt.
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1517

Das Zeitalter der Reformation beginnt, als Martin Luther (1483–1546) in Wittenberg seine 95 Thesen gegen das Ablasswesen in der katholischen Kirche öffentlich macht.
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1848/49

Ihren Anfang nimmt die „Deutsche Revolution“ im Großherzogtum Baden. In kurzer Zeit greift sie auf die übrigen Staaten des Deutschen Bundes über und führt zur ersten deutschen Nationalversammlung, die in der Frankfurter Paulskirche tagt.
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1871

Am 18. Januar wird noch während des Deutsch-Französischen Krieges Wilhelm I. in Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert. Das (zweite) Deutsche Reich ist eine konstitutionelle Monarchie.
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1918

Am 9. November ruft der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann die Republik aus; Kaiser Wilhelm II. dankt ab. Am 19. Januar 1919 finden Wahlen zur Nationalversammlung statt.
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1919

Kaiser Wilhelm II. isoliert das Land außenpolitisch und führt es 1914 in die Katastrophe des Ersten Weltkrieges, der fast 15 Millionen Menschenleben fordert. Im Juni 1919 wird der Friedensvertrag von Versailles unterzeichnet.
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1933

Die NSDAP wird bei den Reichstagswahlen 1932 stärkste Partei, am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler Reichskanzler. Mit dem „Ermächtigungsgesetz“ beginnt die NS-Diktatur.
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1939

Hitler entfesselt am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg. Er kostet 60 Millionen Menschen das Leben und verwüstet weite Teile Europas und Ostasiens. Der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik fallen sechs Millionen Juden zum Opfer.
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1945

Mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 7./9. Mai 1945 endet der Zweite Weltkrieg in Europa. Die Siegermächte teilen das Land in vier Besatzungszonen und Berlin in vier Sektoren.
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1949

Am 23. Mai 1949 wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Bonn verkündet. Am 14. August finden die ersten Bundestagswahlen statt. Konrad Adenauer (CDU) wird Bundeskanzler. Am 7. Oktober 1949 vollzieht sich die Trennung zwischen Ost und West mit der Inkraftsetzung der Verfassung der DDR.
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1961

Die DDR schottet sich am 13. August 1961 mit dem Mauerbau mitten durch Berlin und einem „Todesstreifen“ entlang der Grenze zwischen beiden deutschen Staaten ab.
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1970

Die Geste von Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) am Mahnmal für die Opfer des jüdischen Gettoaufstands in Warschau wird Symbol für die Bitte Deutschlands um Versöhnung.
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1989

Die friedliche Revolution der DDR bringt in der Nacht des 9. Novembers die Mauer in Berlin und damit die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland zu Fall.
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1990

Am 3. Oktober endet die Existenz der DDR. Die staatliche Einheit Deutschlands ist wiederhergestellt. Am 2. Dezember 1990 findet die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl statt, Helmut Kohl (CDU) wird erster Bundeskanzler des wiedervereinten Deutschlands.
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