Politische Wendepunkte

1949

Am 23. Mai verabschiedet der Parlamentarische Rat, den Ver­treter der Länder aus den west­lichen Besatzungszonen bilden, 
in Bonn das Grundgesetz. Am 14. August wird der erste Bundestag gewählt.
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1953

Am 17. Juni 1953 protestieren rund eine Million Menschen in Ost-Berlin und in der DDR gegen die politischen und wirtschaft­lichen Verhältnisse. Der Aufstand wird mit massivem Militäreinsatz niedergeschlagen.
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1961

Die Führung der DDR riegelt 
in Berlin mit Mauer und Stacheldraht die Übergänge von Ost nach West ab. Auf Flüchtlinge wird geschossen. Die staatliche Einheit Deutschlands scheint 
auf absehbare Zeit unerreichbar.
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1969

Mit Willy Brandt kommt erstmals ein Kanzler ins Amt, der nicht 
der CDU angehört. Die Ostpolitik der aus SPD und FDP gebildeten Regierung schafft einen Rahmen für die Aussöhnung Deutschlands mit seinen östlichen Nachbarn.
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1989/90

In der DDR führen friedliche ­Proteste zum Sturz des Regimes. Am 9. November wird die Grenze zum Westen geöffnet. Nach den ersten freien Wahlen am 18. März tritt die DDR am 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik bei.
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1999

Bundestag und Bundesregierung ziehen nach Berlin. Die Parlamentsgebäude stehen auf beiden Seiten des ehemaligen Mauerstreifens. Bonn bleibt der Standort einiger Ministerien und Bundesbehörden.
Peer Grimm/dpa