Der Weg zur Energiewende

1976

Das deutsche Forschungsminis­terium beschließt den Bau einer 100 Meter hohen Großwindanlage (Growian) in Norddeutschland. Doch das erste Experiment mit der Windenergie scheitert. 1988 wird Growian abgerissen.
Wulf Pfeiffer/dpa

1987

Im Kaiser-Wilhelm-Koog an 
der schleswig-holsteinischen Westküste geht der erste deutsche Windpark in Betrieb. 32 Windkraftanlagen verwandeln fortan Nordseewind in elektrischen Strom.
Carsten Rehder/dpa

1991

Das Stromeinspeisungsgesetz ­regelt die Verpflichtung der Stromunternehmen, elektrische Energie aus regenerativen Umwandlungsprozessen abnehmen und zu festgelegten Tarifen vergüten zu müssen.
Nestor Bachmann/dpa

2000

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) tritt in Kraft. Darin wird, ­unter anderem, der Vorrang für Strom aus Erneuerbaren Energien bei Einspeisung und Netzanschluss gesetzlich verankert. Das EEG wird zum Meilenstein.
Nestor Bachmann/dpa

2011

Nach dem Reaktorunfall von ­Fukushima verabschiedet das ­Kabinett energiepolitische Eckpunkte, um bis zum Jahre 2022 schrittweise aus der Kernenergie auszusteigen und eine umweltfreundliche Versorgung zu sichern.
Armin Weigel

2014

Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes rücken die Kosteneffizienz und die Planbarkeit beim Ausbau Erneuerbarer Energien in den Mittelpunkt; bis 2025 soll der Ökostromanteil auf 40 bis 45 Prozent steigen.
Ingo Wagner/dpa