Leben im Verein

dpa/Jan Woitas
Sport gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen – und bietet viele Chancen Toleranz zu lernen.

Sport gehört zu den Topinteressen der jungen Menschen in Deutschland. Für viele ist der Verein oft wie eine zweite Familie. Es gibt insgesamt 91.000 Sportvereine mit 
27 Millionen Mitgliedern in Deutschland. Und Fußball ist die absolute Nummer eins unter den vielen Sport­arten, die in Deutschland populär sind. Fast zwei Millionen Jungs im Alter zwischen fünf und 19 Jahren sind in Fußballvereinen aktiv und gehen an den Wochen­enden auf Tor- und Punktejagd. Auch 
die Mädchen sind kaum noch vom Ball 
zu ­trennen. 330.000 Fußballerinnen bis 
16 Jahre, sagt der Deutsche Fußball-Bund (DFB), spielen in den Vereinen. Die Mitgliedschaft in einem Verein kostet oft weniger als zehn Euro im Monat. Dies liegt daran, dass viele Menschen sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich, das heißt, ohne Geld dafür zu bekommen, für das Vereinsleben engagieren.

Der Sport bietet immer die Chance, neue Freunde zu finden. Gemeinsam mit ihnen kann man Teamfähigkeit, Fairplay und Toleranz lernen. Fest steht: Auf dem Platz sind alle gleich. Egal wo du herkommst, egal welche Sprache du zu Hause sprichst. Das sagen auch die Fußball­nationalspieler Jérôme Boateng, Lukas Podolski und Mesut Özil, die zu jenen gehörten, für die am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro ein Jugendtraum wahr wurde: Weltmeister sein.

Related content