Berühmte Institute, 
internationale Teams

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Die deutsche Forschung bietet viele Chancen für junge Wissenschaftler aus dem Ausland.

Ihre Leidenschaft gilt dem Neuen, dem Unbekannten: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland erforschen den Körper, Pflanzen und Tiere, den virtuellen Raum, die Tiefsee, das Weltall. In jeden Winkel des Lebens stoßen sie vor. Forschung hat in Deutschland Tradition und bietet großartige Möglichkeiten – auch für junge Wissenschaftler aus dem Ausland. Die Wirtschaft trägt den weitaus größten Teil der Forschungsausgaben, aber auch die Bundesregierung fördert Bildung und Wissenschaft: 2015 stellte sie 15,3 Milliarden Euro dafür zur Verfügung. Mit ­einer Hightech-Strategie unterstützt sie Forscher, Antworten auf wichtige Themen zu geben und ihre Ideen schnell ­umzusetzen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Arbeitswelt, Gesundheit, Mobilität und zivile Sicherheit gehören dazu.

Eine wichtige Rolle in der Forschung spielen die Universitäten. Neben der Lehre ist die Grundlagenforschung das zweite Standbein der Unis. Es gibt viele klingende Namen: 15 große und forschungsstarke Universitäten sind in der Initiative „German U15“ zusammengeschlossen. Zu ihnen gehören die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und die Ludwig-Maximilians-Universität in München. Diese beiden Unis und die Technische Universität München sind bei internationalen Rankings meist weit vorn dabei. Viele Spitzenforscher arbeiten an den international bekannten Forschungsinstituten der Max-Planck-Ge­sell­schaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft. Auch für Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland gibt es hier viele Chancen, etwa zur Promotion. Für die Förderung der Wissenschaft ist die DFG, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, zuständig. Sie ist Europas größte Organisation dieser Art.

Internationalität ist für die deutsche Forschung selbstverständlich. Die besten Ergebnisse entstehen oft im Team – mit Kollegen anderer Disziplinen und aus der ganzen Welt. Zehn Prozent der Beschäftigten an den deutschen Hochschulen kommen inzwischen aus dem Ausland. Und fast die Hälfte der wissenschaftlichen Publikationen verfassen Forscher in Deutschland in internationalen Ko­operationen.

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