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Globaler Handelspartner

Leitmärkte und Innovationen

Die deutsche Wirtschaft ist geprägt von starken industriellen Branchen. Sie stellen auch die größten Unternehmen.
Autoproduktion
© stock.adobe.com

Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands beruht entscheidend auf der Leistungskraft der Industrie und ihrer Innovationsfähigkeit. Vor allem die Automobilindustrie mit rund 833.000 Beschäftigten gilt als eine Paradedisziplin des „Made in Germany“. Mit ihren sechs starken Marken Volkswagen, BMW, Daimler, den VW-Marken Audi und Porsche sowie Opel (Groupe PSA) gehört die Automobilindustrie zu den Zugpferden der globalen Mobilitätsbranche. Die Corona-Pandemie hat allerdings zu erheblichen Einbrüchen geführt.

Treiber in Forschung und Entwicklung

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft auch in schwierigen Zeiten zu sichern, investieren die deutschen Unternehmen Milliardenbeträge in Forschung und Entwicklung (FuE). Elektro-, digitale Vernetzung, assistiertes und autonomes Fahren heißen die Megatrends der automobilen Fortbewegung. Global gesehen, produzierten die deutschen Automobilkonzerne mit ihren hohen Anteilen in den Marktsegmenten der oberen Mittelklasse und der Oberklasse 2019 rund 16 Millionen Pkw; etwa zwei von drei Autos deutscher Hersteller wurden im Ausland produziert.

Automobile, Maschinen und Chemie

Zu den traditionell starken Branchen der deutschen Wirtschaft gehören neben der Automobilindustrie der Anlagen- und Maschinenbau sowie die Chemieindustrie. Die 1865 gegründete BASF mit Hauptsitz in Ludwigshafen ist mit rund 118.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 366 Produktionsstandorten in mehr als 90 Ländern der größte Chemiekonzern der Welt. Zu den Schlüsselbranchen zählen außerdem die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie mit Siemens als in mehr als 200 Ländern aktiver Global Player Global Player Sie sind die Flaggschiffe der Wirtschaft und als Global Player international aufgestellt – die deutschen Großunternehmen. Zu den Top-Marken gehören Daimler, BMW, SAP, Siemens, Volkswagen und Adidas. Die großen deutschen Unternehmen werden an der Frankfurter Börse im Deutschen Aktienindex (DAX)… Mehr erfahren › , deren Anwendungslösungen – von der Mobilität bis zu Erneuerbaren Energien – als hochinnovativ gelten.

Kraftzentren der Wirtschaft

Die wichtigsten Wirtschaftszentren in Deutschland sind die großen Metropolregionen wie das Ruhrgebiet, die Großräume München und Stuttgart (Hightech, Automobilbau), Rhein-Neckar (Chemie, IT), Frankfurt am Main (Finanzen), Nürnberg (Industrie, Dienstleistungen), Köln und Hamburg Hamburg Im Stadtstaat Hamburg sorgt der Hafen für den Herzschlag der Wirtschaft, wenngleich Airbus, Otto Versand und der Nivea-Konzern Beiersdorf dies nicht sofort erkennen lassen. Dass aber fast alle großen Ölkonzerne an der Elbe vertreten sind, ist den Tanker-Terminals zu verdanken. Seeleute und Sehleute… Mehr erfahren › (Hafen, Flugzeugbau, Medien). In den neuen Bundesländern haben sich kleine, aber leistungsfähige Hochtechnologiezentren gebildet, vor allem die „Leuchtturm-Regionen“ Dresden, Jena, Leipzig, Leuna und Berlin Berlin Einmal im Jahr, zur Berlinale, richtet die Filmwelt ihren Fokus auf Berlin. Aber globales Interesse sind die Berliner gewohnt. Schließlich sind sie, seit die Hohenzollern 1458 ihre Residenz errichteten, Hauptstädter. Eine Historie, die auch Schatten hat: die Nazi-Herrschaft und das DDR-Regime, das… Mehr erfahren › - Brandenburg Brandenburg Brandenburg umschließt die Hauptstadt Berlin und profitiert von seinem „Speckgürtel“. Aber das seen- und waldreiche Land hat eigene Trümpfe. Das Kernland des Königreichs Preußen besitzt mit den Schlössern der Hohenzollern, insbesondere mit dem UNESCO-Welterbe Sanssouci, Juwelen höfischer Baukunst… Mehr erfahren › .

Die Liste der größten deutschen Unternehmen (nach Umsatz 2019) wird angeführt und dominiert von Automobilkonzernen: Volkswagen rangiert auf Platz 1, Daimler und BMW folgen auf Platz 2 und 3. Die Schwarz- und Aldi-Gruppen (Handel) belegen Platz 4 und 5. Auf den weiteren Plätzen der Top Ten rangieren Siemens (Elektro), Deutsche Telekom, Robert Bosch (Technologie), Uniper (Energie) und Deutsche Post. Die Corona-Pandemie lässt für 2020 jedoch erhebliche Veränderungen in der deutschen Unternehmenslandschaft erwarten.