Duale Ausbildung
Die Kombination aus Theorie und Praxis kennzeichnet das international gefragte Erfolgsmodell der deutschen dualen Ausbildung. Die im europäischen Vergleich geringe Jugendarbeitslosigkeit verdankt Deutschland auch diesem System.
Die duale Berufsausbildung Duale Berufsausbildung International etwas Besonderes ist die duale Berufsausbildung. Viele Jugendliche erlernen nach der Schule einen der mehr als 300 staatlich anerkannten Ausbildungsberufe im dualen System. Dieser Einstieg in das Berufsleben unterscheidet sich von der rein schulischen Berufsausbildung, wie sie in… Mehr erfahren › unterscheidet sich von der rein schulischen Ausbildung, die in den meisten Ländern den Einstieg in das Berufsleben darstellt:
- Der praktische Teil eines Berufs wird dabei an drei bis vier Wochentagen im Betrieb gelernt.
- An ein bis zwei Tagen erfolgt die fachtheoretische Ausbildung in der Berufsschule.
- Die duale Berufsausbildung dauert in der Regel zwischen zwei und dreieinhalb Jahren und wird vergütet.
Warum die duale Ausbildung in Deutschland große Chancen bietet
Gut eine Million Jugendliche in Deutschland erlernen einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, im Jahr 2025 standen dabei 327 Berufe zur Auswahl. 2023 schlossen rund 470.900 Menschen einen neuen Ausbildungsvertrag im dualen System ab.
Duale Ausbildung in Deutschland
Rund 1,22 Millionen Auszubildende befinden sich 2025 in einer dualen Berufsausbildung.
Der Bereich Industrie und Handel umfasst mit 688.500 die meisten Auszubildenden. Zweitgrößter Ausbildungsbereich ist das Handwerk mit rund 337.800 Auszubildenden, gefolgt von den sogenannten freien Berufen (111.000), dem öffentlichen Dienst (41.500) und der Landwirtschaft (31.700).
Im Jahr 2024 wurden 36 Prozent (170.700) der neuen Ausbildungsverträge von Frauen und 64 Prozent (300.200) von Männern abgeschlossen.
Mehrere Akteure in Deutschland fördern die duale Berufsausbildung Duale Berufsausbildung International etwas Besonderes ist die duale Berufsausbildung. Viele Jugendliche erlernen nach der Schule einen der mehr als 300 staatlich anerkannten Ausbildungsberufe im dualen System. Dieser Einstieg in das Berufsleben unterscheidet sich von der rein schulischen Berufsausbildung, wie sie in… Mehr erfahren › und sichern ihre Qualität: So beraten die Handelskammern die Ausbildungsbetriebe und überprüfen die betriebliche Ausstattung, sie organisieren zudem die Prüfungen. Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände verhandeln die Höhe der Ausbildungsvergütung und wirken bei der Gestaltung der Standards für die betriebliche Ausbildung mit. Der Staat finanziert und beaufsichtigt das öffentliche Berufsschulsystem und unterstützt auch arbeitslose oder benachteiligte Jugendliche bei der Ausbildungssuche.
International großes Interesse an der dualen Ausbildung
Die Verbindung aus theoretischem Wissen und praktischer Berufserfahrung ist bei vielen Firmen in Deutschland sehr gefragt. Auch international besteht ein großes Interesse an dem System: Viele Länder adaptieren zurzeit das System der dualen Berufsausbildung. Wegen der hohen Nachfrage hat die Bundesregierung Bundesregierung Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin sowie die Bundesminister und -ministerinnen bilden die Bundesregierung, das Kabinett. Neben der Richtlinienkompetenz des Regierungsoberhaupts gilt das Ressortprinzip, nach dem die Ministerinnen und Minister ihren Bereich im Rahmen dieser Richtlinien eigenständig… Mehr erfahren › am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation (German Office for International Cooperation in Vocational Education and Training, kurz: GOVET) eingerichtet.
Deutschlands internationale Kooperationen in der dualen Ausbildung
Bei GOVET laufen alle Anfragen zum deutschen Berufsbildungssystem zusammen – viele davon aus dem Ausland. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit unterstützt die deutsche Bundesregierung Bundesregierung Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin sowie die Bundesminister und -ministerinnen bilden die Bundesregierung, das Kabinett. Neben der Richtlinienkompetenz des Regierungsoberhaupts gilt das Ressortprinzip, nach dem die Ministerinnen und Minister ihren Bereich im Rahmen dieser Richtlinien eigenständig… Mehr erfahren › Partnerländer bei der Entwicklung ihrer Berufsbildungssysteme und erhöht so die Chancen junger Menschen, einen qualifizierten Beruf zu erlernen. Den Rahmen dafür setzte die „Strategie der Bundesregierung zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit“, die 2013 beschlossen und 2019 fortgeschrieben wurde.