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Kultur & Medien

Zeitungen und Zeitschriften

Die Tageszeitungen erreichen dank ihrer digitalen Ausgaben immer mehr Menschen, zugleich sinken die gedruckten Auflagen stetig.
Zeitschriften
© contrastwerkstatt/stock.adobe.com

Zur vielstimmigen Medienlandschaft zählen rund 330 in ihrer Mehrzahl regional verbreitete Tageszeitungen, 17 Wochenzeitungen sowie 1.600 Publikumszeitschriften. Deutschland ist nach China, Indien, Japan und den USA der fünftgrößte Zeitungsmarkt weltweit. Pro Erscheinungstag werden 13,5 Millionen Tageszeitungen und 3,4 Millionen Wochen- und Sonntagszeitungen verkauft (2019).

Die führenden Blätter, die überregionalen Tageszeitungen „Süddeutsche Zeitung“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Die Welt“, „Die Zeit“, „taz“ und „Handelsblatt“, zeichnen sich durch investigative Recherche, Analyse, Hintergrund und umfassende Kommentierung aus. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und das Boulevardblatt „Bild“ gelten als die meistzitierten Medien.

Verlagslandschaft in Bewegung

Zugleich befindet sich die Branche in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Tageszeitungen büßen seit 15 Jahren massiv gedruckte Auflage ein. Sie erreichen immer seltener jüngere Leserschichten und befinden sich bei weiterhin rückläufigen Auflagen und Anzeigenumsätzen in wirtschaftlich schwerem Fahrwasser. Die meisten Zeitungen haben im Internet inzwischen Bezahlschranken eingeführt.

Die Verlagslandschaft ist in Bewegung – auch weil inzwischen fast 800.000 täglich verkaufte Zeitungsexemplare als E-Paper digital vertrieben werden und die Zahlen der Digital-Abos stetig zunehmen. Insgesamt lesen allerdings immer noch rund 38 Millionen Menschen in Deutschland täglich eine gedruckte Tageszeitung, auf 14,6 Millionen Nutzerinnen und Nutzer kommen die digitalen Angebote der Tageszeitungen.