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Bildung und Hochschule

Ambitionierte Spitzenforschung

Warum Deutschland zu den innovationsstärksten Volkswirtschaften weltweit zählt.
Ambitionierte Spitzenforschung
Mobilität der Zukunft – daran arbeiten Forschende aus Deutschland, oft gemeinsam mit Partnern aus der ganzen Welt.
© Fraunhofer IGCV mit Airbus

2024 betrug der Anteil der Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 3,1 Prozent; bis 2030 soll der Anteil auf 3,5 Prozent steigen. Damit liegt Deutschland international in der Spitzengruppe der Länder, die mehr als drei Prozent ihres BIP für Forschung und Entwicklung (FuE) ausgeben, und über dem OECD-Durchschnitt (2,72 Prozent) sowie dem EU-Durchschnitt (2,13 Prozent). Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2024 knapp 137,1 Milliarden Euro Euro Der Euro ist die Währung der Europäischen Währungsunion und nach dem US-Dollar der zweitwichtigste Vertreter im Weltwährungssystem. Die geldpolitische Verantwortung für den Euro trägt die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main zusammen mit den nationalen Notenbanken. In 20 der 27 EU… Mehr erfahren › für FuE aufgewendet. Davon entfielen

  • 92,5 Milliarden Euro auf den Wirtschaftssektor,
  • 24,1 Milliarden auf die Hochschulen und
  • 20,4 Milliarden Euro auf außeruniversitäre, öffentliche und öffentlich geförderte Forschungseinrichtungen. 

Die Stärke der deutschen Spitzenforschung spiegelt sich auch in Publikationszahlen von Forschenden wider: Im „Nature Index“ 2025, der die naturwissenschaftliche Publikationsleistung von Forschungseinrichtungen und Hochschulen auswertet, erreicht Deutschland die beste Wertung in Europa. Im weltweiten Vergleich kommt Deutschland auf Platz drei nach den Spitzenreitern China und USA.

Welche Ziele hat die „Hightech Agenda Deutschland“?

Die Hightech Agenda Deutschland (HTAD) ist die Innovationsoffensive der Bundesregierung Bundesregierung Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin sowie die Bundesminister und -ministerinnen bilden die Bundesregierung, das Kabinett. Neben der Richtlinienkompetenz des Regierungsoberhaupts gilt das Ressortprinzip, nach dem die Ministerinnen und Minister ihren Bereich im Rahmen dieser Richtlinien eigenständig… Mehr erfahren › . Sie soll zukunftsträchtige Ansätze in Deutschland bündeln, um Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Wohlstand sowie technologische Souveränität zu sichern. Im Mittelpunkt steht dabei der Schulterschluss von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Inhaltlich ruht die Hightech Agenda Deutschland auf drei Säulen: 

  • Sechs prioritäre Schlüsseltechnologien, die gezielt weiterentwickelt werden: Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion und klimaneutrale Energieerzeugung, Technologien für klimaneutrale Mobilität
  • Fünf strategische Forschungsfelder, die gestärkt werden: Luft- und Raumfahrt, Gesundheitsforschung, Sicherheits- und Verteidigungsforschung, Meeres-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung sowie Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Neun Hebel, die die nötigen Rahmenbedingungen schaffen (etwa für Transfer, Finanzierung, Fachkräfte und Infrastrukturen)

So verbindet die Hightech Agenda Deutschland konkrete Roadmaps und Leitprojekte mit konkreten Förder- und Vernetzungsinstrumenten, um Forschung schneller in Anwendung zu bringen.

Damit soll Deutschland international wettbewerbsfähig bleiben und zugleich zentrale Zukunftsfragen aktiv gestalten.