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Kultur & Medien

Garantierte Medienfreiheit

Die Freiheit der Presse und der Meinung zählen in Deutschland zu den wichtigsten Grundlagen des Staates.
Reporter und Journalisten
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Die Presse- und Meinungsfreiheit Presse- und Meinungsfreiheit Zur Kommunikationsfreiheit in Deutschland gehört auch, dass Behörden zur Auskunft gegenüber Journalisten verpflichtet sind. Das Presserecht wird durch Pressegesetze der Bundesländer geregelt. Hierzu zählen die Impressumspflicht, die journalistische Sorgfaltspflicht und das Zeugnisverweigerungsrecht… Mehr erfahren › sind in Deutschland garantiert und verfassungsmäßig geschützte Werte. Sie sind im Artikel 5 des Grundgesetzes verankert. Dort heißt es: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (. . .) Eine Zensur findet nicht statt.“

Der „Press Freedom Index“ der Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ platziert Deutschland im Jahr 2020 auf Rang 11 von 180 Ländern. Die Vielfalt der Meinungen ist gegeben, der Pluralismus der Information vorhanden. Die Presse befindet sich nicht in der Hand von Regierungen oder Parteien, sondern wird von privatwirtschaftlich geführten Medienunternehmen verantwortet. Allein in Berlin Berlin Einmal im Jahr, zur Berlinale, richtet die Filmwelt ihren Fokus auf Berlin. Aber globales Interesse sind die Berliner gewohnt. Schließlich sind sie, seit die Hohenzollern 1458 ihre Residenz errichteten, Hauptstädter. Eine Historie, die auch Schatten hat: die Nazi-Herrschaft und das DDR-Regime, das… Mehr erfahren › , das zu den zehn Top-Medienstädten weltweit gehört, arbeiten 900 akkreditierte Parlamentskorrespondenten und 440 Auslandskorrespondenten aus 60 Staaten.

Freier Zugang zu Informationen

Die Pressefreiheit wird auch vom Presserat geschützt. Der von Verleger- und Journalistenverbänden getragen Verein wacht über den freien Zugang zu Informationen, aber auch das korrekte Verhalten der Presse. Der Anspruch der Öffentlichkeit auf freie Information wird dabei vom Presserat gegen die Anforderungen von Jugendschutz, Menschenwürde und Persönlichkeitsschutz abgewogen.